www.ALTERNATIVE-MEDIZIN.at

Heilfasten Logo Logo

Wirkung der einzelnen homöopathischen Mittel:

Aconit - Blauer Eisenhut

ACONIT - (Blauer Eisenhut):

ERSTMITTEL
(Arzt sieht noch nichts, Beschwerden aber bereits vorhanden).
Akut-plötzlich-heftig, Rot und trocken hitzig, ängstlich, Durst auf kaltes Wasser, frösteln. Schmerzen sind brennend, stechend.

 
Nach Einwirkung schreckhafter Ereignisse (Schock, Sturm, Donner, Hagel, Angst.)
UNRUHE. Plötzliches, hohes Fieber; Unerträgliche Schmerzen, PANIK.

Bei allen fieberhaften Erkrankungen!

Modalitäten (Änderung durch Einwirkungen):

  • Schlimmer (durch/wann): Abends, Licht, Lärm, Druck
  • Besser: Schwitzen, Regeleintritt, Harnabgang
  • Zurück - nach oben

     

    Allium Cepa - Zwiebel

    ALLIUM CEPA - (Küchenzwiebel):

    Fließschnupfen mit wundmachendem Sekret + Niesreiz, milder Tränenfluss mit Augenbrennen; harter Husten nach kalter Luftinspiration, Hals kratzt und juckt (Stimme ist rauh).

     
    Bei Heuschnupfen, Verkältung infolge Kälte, Wind, Feuchte.
    UNRUHE. Plötzliches, hohes Fieber; Unerträgliche Schmerzen, PANIK.

  • Schlimmer (durch/wann): Wärme, abends
  • Besser: Frischluft, Kühle
  • Zurück - nach oben

     

    Apis - Honigbiene

    APIS MELLIFICA - (Gift der Honigbiene):

    stechende Beschwerden (nach Sonnenstich), blass, gedunsen, druck- und wärmeempfindlich, Unruhe, Angst, häufiger Harndrang mit Brennen und Wundheitsgefühl beim Wasserlassen, Ödeme (Gewebeschwellung), Anschwellung von Haut und Schleimhäuten (Mund, Darm, Blase) und Hirnhäuten (Meningitis, Gehirnerschütterung...) „Hals wie zugeschnürt“! Verlangen nach Abkühlung ohne Durst.

     
    Insektenstiche, Hals- u. Blasenentzündungen, Gelenksbeschwerden, Hautausschlägen

  • Schlimmer (durch/wann): zwischen 15-16 Uhr, Wärmeeinwirkungen, nach Schlaf
  • Besser: Abkühlung, (Umschläge), Frischluft, Entblößen
  • Zurück - nach oben

     

    ARNICA - Bergwohlverleih

    ARNICA - (Bergwohlverleih):

    Verletzungsmittel (auch seelische) zuerst immer ACONIT geben! Auch als Reaktionsmittel bei Patienten, welche sich ablehnend gegenüber Therapien „zeigen“ und allein gelassen werden wollen; überempfindlich, daher Ablehnen von Berührung; Gefühl wie wund und zerschlagen; Ruhelos (Bett zu hart).

     
    Tipp:
    Dieses Mittel wirkt in Höhenlagen und bei Gebirglern besser!

  • Schlimmer (durch/wann): Feuchte, Kälte, Berührung, Bewegung
  • Besser: Liegen


  • Tipp:
    Zusätzlich zu chirurgischen Maßnahmen kann dieses Mittel mit anderen (HYPERICUM, SYMPHYTUM etc.) bei verschiedenen Verletzungen gegeben werden und beschleunigt mit speziellen Ernährungsmaßnahmen die Heilung um durchschnittlich 50-70 %!

    Zurück - nach oben

     

    Belladonna - Tollkirsche

    BELLADONNA - (Atropa Belladonna, Tollkirsche):

    Hohes Fieber ohne Durst, feuchtroter Kopf, kalte Hände und Füße.
    Puls, Schmerzen sind hart und klopfend. Halluzinationen, Unruhe, vergrößerte Pupillen (siehe Augenheilkunde u. Geschichte). Empfindlich (Lärm, Licht, Erschütterung), Trockener Mund (will kein Wasser). Benommenheit u. Alpträume. Schwitzt, will aber nicht abgedeckt werden. Krampfende Schmerzen (Koliken). rechtsseitig, plötzlich.

     
    Tipp: Belladonna nicht gleichzeitig mit Aconit geben (Neutralisation)!

  • Schlimmer (durch/wann): Hinlegen, Berührung, Licht, Lärm, abends
  • Besser: Aufsitzen, in Ruhe, Kopf in den Nacken


  • Tipp:
    Fiebersenkende Mittel sollten bei Kindern, welche nicht zu Krampfleiden tendieren, nicht zur ersten Wahl gehören, solange die Temperatur dem Kind zugemutet werden kann. Die Verträglichkeit ist individuell sehr verschieden. Temperaturerhöhungen sind nicht nur wie Schmerzen ein wichtiges Zeichen für den Zustand der Erkrankung sondern den Erfahrungen unserer vielen Patienten zufolge auch ein Vorgang zur schnellen thermischen Elimination von Toxinen und Krankheitserregern. Sprich aber mit einem vertrauten und geeigneten Arzt/Ärztin über diese Problematik!

    Zurück - nach oben

     

    Berberis - Sauerdorn

    BERBERIS - (Sauerdorn):

    Haut + Stoffwechsel, Leber, Niere, Gicht, Steinleiden, Rheuma.

     
    Lustlos, abweisend (will nicht mehr), Rückenzonen schmerzen, Harnsatz mit rötlichem Sediment.

  • Schlimmer (durch/wann): Sitzen u. Stehen, Anstrengung, Erwachen
  • Besser: Ruhe, Wärme, Entleeren, Schwitzen
  • Zurück - nach oben

     

    Bryonia - Zaunrübe

    BRYONIA - (Zaunrübe):

    Jähzorniger Typ, finanzielle Ängste, Geschäftsgespräche, wollen in Ruhe gelassen zu Hause sein. Durst auf kalte Getränke (sehr trockene Schleimhäute), Verstopfung u. Essen liegt wie Stein im Magen, Beschwerden nach heißen Tagen, stechend-ziehende Schmerzen durch geringste Bewegung!

     

  • Schlimmer (durch/wann): Bewegung, Hitze, Ärger, Aufregung
  • Besser: Ruhe, Druck (liegen auf Schmerzseite!), Frische Luft
  • Zurück - nach oben

     

    Causticum - Ätzkalk

    CAUSTICUM - (Ätzkalk):

    Chronische Hals- und Kehlkopfbeschwerden, Inkontinenz, Enuresis nocturna, Warzen, Ekzeme, Nesselausschlag ätzende Halsschmerzen bis Aphonie, Reizhusten mit Urinabgang, fahlgelbe Haut, rührselig-depressiv

     

  • Schlimmer (durch/wann): 3-5 Uhr morgens (kann nicht mehr einschlafen), trockenes Schönwetter, vor und bei Regel
  • Besser: Kaltes Trinken, Bettwärme, strecken, feucht kühl


  • Tipp:
    Lutschtabletten für Halsschmerzen enthalten oftmals Antibiotika.

    Zurück - nach oben

     

    Euphrasia - Augentrost

    EUPHRASIA - (Augentrost):

    Bindehautentzündung (Conjunktivitis) z.B. Heuschnupfen, trockenes „Sandgefühl“ mit reichlichem scharfem, brennend-drückendem Tränenfluss, später eitrig, Patient blinzelt, Lichtempfindlichkeit, gleichzeitig milder Fließschnupfen, Hustenanfälle besser im Liegen, schlechter im Stehen.

     

  • Schlimmer (durch/wann): lesen, kratzen, reiben, grelles Licht, Husten
  • Besser: dunkles Zimmer, Ruhe, im Freien


  • Tipp:
    Erkrankungen des Immunsystems (Allergien, Neurodermitis, Tumore, häufige Infekte, Autoaggressionskrankheiten, Multiple Sklerose u. ähnliches) sind durch genetische Veränderungen bedingt. Zur Zeit sind diese Krankheiten mit geeigneten Methoden und dem Verzicht von artähnlichem tierischen Eiweiß lediglich ausgleichbar! (Symbioselenkung, Osteopathie, Kinesiologie, Akupunktur, Quint-Bioresonanz, Erfahrungstherapie, Eigenblutpotenzierung, Homöopathie und andere Methoden)

    Zurück - nach oben

     

    Ferrum phosphoricum

    FERRUM PHOSPHORICUM - (Phosphorsaures Eisen):

    ANFANGSMITTEL bei Entzündungen, Nervös-empfindlich-anämische Patienten, leicht errötend, hellrote Blutungen (Nasenbluten), beginnende Mittelohrentzündung (Ohrschmerzen), trockener Husten (Blut)

     


  • Schlimmer (durch/wann): Wärme, nachts, Berührung
  • Besser: Ruhe, kalte Umschläge


  • Tipp: Eisen ist aufgrund seiner chemischen Eigenschaften sehr aggressiv. Es wird im Körper als Gefahrengut behandelt. Die Vorräte sind daher an Transportproteine gebunden. Man hat erst kürzlich festgestellt, dass an Verletzungsstellen der Eisenspiegel sofort erniedrigt wird um Infektionen zu vermeiden (Krankheitserreger benötigen offensichtlich Eisen zur Vermehrung!). Da in der Schwangerschaft zur Vermeidung kindlicher Schäden und auch zur Geburt (Riesenwunde beim Lösen des Mutterkuchens!) die Infektanfälligkeit niedrig gehalten werden muss, ist es offensichtlich naturgewollt, den Eisenspiegel niedrig zu haben. Eisenpräparate während der Schwangerschaft sind also nicht angebracht und verursachen nur Reizungen des Magen-Darmtraktes (Gastritis, Enteritis, Colitis) und folgende Ernährungs- und Ausscheidungsstörungen, welche mitunter gefährlich für Mutter und Kind sein können!

    Zurück - nach oben

     

    Chamomilla - Kamille

    CHAMOMILLA - (Kamille):

    Launisch, unruhig, jähzornig (Wutausbrüche), heiß, durstig, empfindlich, nichts kann diese Kinder zufrieden stellen! (manchmal Getragenwerden). ZAHNUNGSMITTEL, Kopfschwitzen, eine Wange rot, die andere blass, hitzig-stechende Ohrschmerzen („zum Verrücktwerden“), Durchfall grünlich-unverdaut („gehackter Spinat“, Geruch nach faulen Eiern),

    krampfartige Oberbauchschmerzen, Überempfindlichkeit nach Kaffeegenuss, nächtlicher „Pertussishusten“, kolikartige Dysmenorrhoe, Kopfneuralgien, nervöse Schlaflosigkeit.

  • Schlimmer (durch/wann): Ärger, Kaffee, abends
  • Besser: Getragenwerden
  • Zurück - nach oben

     

    Colocynthis - Quitte

    COLOCYNTHIS - (Quitte):

    Unruhig-jähzornig, Neuralgien (Ischias, Trigeminus), Migräne, Bauchkoliken, Hüfte, Ovarien Dysmenorrhoe, krümmen sich zusammen mit drückender Wärme („Schneider Böck“) Durchfall mit Tenesmen, Schmerzen sind heftig u. einschießend.

     

  • Schlimmer (durch/wann): Bewegung, Ärger, Schreck
  • Besser: Abgang von Stuhl + Blähungen, Ruhe, Wärme
  • Zurück - nach oben

     

    Drosera - Sonnentau

    DROSERA - (Sonnentau):

    Niedergeschlagen, gedunsen, blass, erschöpft, nächtliche krampfartige Reizhustenattacken mit Würgereiz (keuchhustenähnlich!) mit Erstickungsgefühl + Schmerzen hinter dem Brustbein. Danach atemlos! Kitzelreiz, Husten tief u. rauh, trockene Kehlkopfentzündung (Sprechen strengt an und schmerzt).


  • Schlimmer (durch/wann): Nach Mitternacht, Hinlegen, Wärme,      Trinken, Sprechen, Lachen (Reiz), tief liegen, erwachen
  • Besser: Aufstehen, halten von Kopf u. Brust
  • Zurück - nach oben

     

    Hepar Sulfuricum - Kalkschwefelleber

    HEPAR SULFURICUM - (Kalkschwefelleber):

    Träg, hellhäutig mit schlechter Haut, hastiges Sprechen, reizbar. Starke Zug- und Kälteempfindlichkeit, berührungsempfindlich („Kleidung schmerzt“, siehe Gichtanfall!), starke Schmerzempfindlichkeit der betroffenen Stellen (Abszesse),Eiterungsneigung,

    typisch sind die bei Halsentzündung „splitterartigen“ Schmerzen, klebrig-säuerlicher Schweiß.

  • Schlimmer (durch/wann): kalt-trockene Luft, Luftzug, Entblößen, Berührung
  • Besser: Warmes Bedecken, warme Dunstwickel


  • Tipp: D12 bei beginnender Eiterung; D30 im Eiterungsstadium;
    D200 7-14d zum Resorbieren (Aufräumen) im Abklingen der Entzündung.

    TIPP:
    Bei allen Leiden, wo Ausscheidungsstörungen (Darm, Niere etc) vorliegen, ist diese zu regulieren. Dies gilt besonders für Tumorleiden, Neurodermitis, Allergien wie Heuschnupfen, Autoaggressionserkrankungen, häufige Infekte, Steinleiden, Magen-Darmentzündungen, Gicht, Rheuma.

    Zurück - nach oben

     

    Hypericum - Johanniskraut

    HYPERICUM - (Johanniskraut):

    Erregt, unruhig, jammernd, hypochondrisch, weinerlich, Hysterie, Meniere, NERVENVERLETZUNGSMITTEL, ziehend-schneidend-schießende Schmerzen bei Gehirnerschütterung (Commotio cerebri), Wirbelsäulenprellung (v.a. Steißbein), Phantomschmerzen

     


  • Schlimmer (durch/wann): Ausbleibende Regel, Lesen, Schulstress, Kälte, Feuchtigkeit
  • Besser: Hart liegen, Ruhe


  • Tipp: Zusätzlich zu chirurgischen Maßnahmen kann dieses Mittel mit anderen (ARNICA, SYMPHYTUM, etc.) bei verschiedenen Verletzungen gegeben werden und beschleunigt mit speziellen Ernährungsmaßnahmen die Heilung um durchschnittlich 50-70%.

    Zurück - nach oben

     

    Ipecacuanha - Brechwurzel

    IPECACUANHA - (Brechwurzel):

    Grobrasseln, übellaunig-weinerlich, Brech- und Hustenmittel bei Kindern und Greisen, anhaltende Übelkeit + Erbrechen, reine Zunge, starker Speichelfluss, Migräne mit Erbrechen u. Hirnhautreizung, Erstickungsanfälle, krampfender Keuchhusten (ev. mit Nasenbluten, vgl.: Ferr. phosph.) mit grobblasigen

    Rasselgeräuschen.
    Schleim lässt sich schwer abhusten! Atemnothusten wo Kinder blaugesichtig werden und versteifen, heiserer Husten bis Aphonie, Gastritis, Hyperemesis, Ruhr, Typhus, Paratyphus, Amöbendysenterie, Menorrhagie, Blutungsneigungen (hellrot), jucken bis zum Erbrechen, Malaria.

  • Schlimmer (durch/wann): nachts, beim Einatmen, im Liegen, jeden 2.Tag, Kälte, Feuchtigkeit
  • Besser: Essen, offenes Fenster, im Freien
  • Zurück - nach oben

     

    Ledum - Sumpfporst

    LEDUM - (Sumpfporst):

    kalt, feucht unruhig, zornig, missmutig, streitsüchtig, zurückgezogen, nach STICHVERLETZUNGEN (auch Gicht), bei Gelenksrheuma, petechiale Blutungen, Hornhautverletzungen, „antibiotische Wirkung“ (Ledum D200).

     
    Tipp: bei schmerzhaften Stichverletzungen (auch Auge) zuerst eine Gabe HYPERICUM geben!

  • Schlimmer (durch/wann): nachts, Alkohol, Wärme, Sonne, Zudecken
  • Besser: Kaltes Wetter, Umschläge, Kneippen, Füße in Kaltwassereimer


  • Tipp: Antibiotika (AB) gehören zur Gruppe der Chemotherapeutika. Sie sind auf Dauer nicht imstande eine Infektion aufzuhalten, wenn unser Immunsystem nicht funktioniert (siehe AIDS). Sie wirken grundsätzlich nur bei bakteriellen Infekten! Laut pharmakologischer Wissenschaft sind aber 90% aller Infekte von Viren verursacht, wogegen Antibiotika wie Penicillin etc. wirkungslos sind. Im Gegenteil wird in diesem Fall noch unser körpereigenes dringend gebrauchtes Bakterienreservoir (s. Durchfall) durch das AB vernichtet und der Virus sowie andere lebensgefährliche Infekte können sich leichter ausbreiten. Dies umso mehr, als die AB ihrerseits auch als Nebenwirkung unser Immunsystem unterdrücken! Dies merkt man, wenn nach anfänglicher Besserung bei Antibiotikagabe Tage bis Wochen später wieder Symptome (Rezidivinfekte, Folgekrankheiten, Müdigkeit, leichtes Fieber, Lustlosigkeit, Konzentrations- oder Schlafstörungen etc.) auftreten.

    Die anfängliche Symptombesserung (Schmerzfreiheit, Fieberlosigkeit) nach Gabe von AB bei viralen Infekten wird sogar von ausgebildeten Therapeuten sehr häufig als ursächliche Wirkung angesehen. In Wirklichkeit eliminiert das AB nur die erste Abwehrlinie der befreundeten Bakterien auf unserer Haut und Schleimhäuten, welche durch ihre Gegenwehr für die ersten Beschwerden (Fieber, Kopfschmerzen ...) verantwortlich sind und deren Abwehrausfall nur die „Kampfsymptome“ vor der „Besetzung“ durch den Virus vermeidet.

    Laut Prof. Fuhrmann (Univ. Gießen) sind Mittel wie Antibiotika durch ihre blockierende Wirkung auf den Zellstoffwechseln (auch genetisch!) in allererster Linie verantwortlich für Prägung zu Krebserkrankungen, was bei den Studien für Chemotherapeutika bestätigt wird. Dazu zählen auch andere blockierende Mittel wie harmlose Fieberzäpfchen, Schmerzmittel etc... Vor allem bei Kleinkindern hat diese Prägung große Auswirkung!

    Zusätzlich entstehen durch die bei weitem häufige Einnahme von Antibiotika Resistenzen. Die Bakterien werden gegenüber den Mitteln immun, das heißt diese wirken nicht mehr und die Patienten sterben dann oft an harmlosen Infekten!

    Nur wenn Regulationsmittel nicht mehr helfen oder eine Lebensgefahr vorhanden sind, sollte auf die wertvollen lebensrettenden, aber auch trügerisch-gefährlichen Antibiotika zurückgegriffen werden.

    Diese Mittel werden leider um ein Vielfaches mehr eingenommen als nötig und sind für viele Folgeerkrankungen verantwortlich. In Studien von unverantwortlichen Wissenschaftlern werden sie sogar für viele Zustände als vorbeugende Maßnahme empfohlen!

    Um bei schweren Erkrankungen feststellen zu können, welcher Erreger verantwortlich ist, sollte eher eine Bakterienkultur angelegt werden. Dies ist auch deshalb günstig, um wenn schon, dann das am Besten wirksame Antibiotikum auswählen zu können.


    Nach AB-Therapien (auch bei Tumor-Chemotherapie) sollte immer eine Regeneration durchgeführt werden.

    Tipp: Zusätzlich zu chirurgischen Maßnahmen kann dieses Mittel mit anderen (ARNICA, SYMPHYTUM, HYPERICUM, etc.) bei verschiedenen Verletzungen gegeben werden und beschleunigt mit speziellen Ernährungsmaßnahmen die Heilung um durchschnittlich 50-70%!

    Zurück - nach oben

     

    Mercurius solubilis - löslicher Quecksilber

    MERCURIUS SOLUBILIS - (lösl. Quecksilber):

    Zahn, Rez. Otitiden, Mundgeschwüre, blass, fahl, krank. Verschlossen, kontaktscheu, misstrauisch, antwortet langsam. Nachts besonders starker Speichelfluss aber starker Durst, schlechter Mundgeruch, metallischer Geschmack, Zunge dick-gelblich mit Zahneindrücken,

    Zungen-/Mundgeschwüre (stinkend u. schlecht heilend), Handzittern, nächtliche Zahnwurzelschmerzen, Absonderungen sind grünschleimig bis blutgestreift, übelriechende u. schwächende Schweiße auf öliger Haut.

  • Schlimmer (durch/wann): Schwitzen, nachts, Bettwärme, Kälte, Nässe, Licht
  • Besser: morgens, kalt trinken, Ruhe liegen, Eintreten der Regel
  • Zurück - nach oben

     

    Nux vomica - Brechnuss

    NUX VOMICA - (Brechnuß):

    Beruflich überlastet, aktiv-dünn-nervös, häufig sitzend, Nikotin- und Kaffeemissbrauch, viel Alkohol u. schwere Mahlzeiten (JOURNALISTEN), Magen- und Kopfschmerzen mit Tablettensucht. Überempfindlich und leicht gereizt.

     
    Reaktion ist nervös bis aggressiv! Leitsymptom: Magenbeschwerden (Aufstoßen/Sodbrennen nach dem Essen) „Stein im Magen“! Verdauungsbeschwerden nach Essen, Alkohol, Rauch, Kaffee, Arzneimittel. Dabei würgende Übelkeit („Kann nicht brechen“). Krampfartige Verstopfung trotz Stuhldrang! KATERMITTEL: morgendliche Kopfschmerzen. Schlechter Schlaf! Kälte- und Zugempfindlich.

  • Schlimmer (durch/wann): morgens, Alkohol, Kaffee, Rauch, Ärger, Lärm, Licht, Zug u. Kälte
  • Besser: bei Ruhe, abends, Wärmeanwendungen
  • Zurück - nach oben

     

    Phosphor - gelber Phosphor

    PHOSPHOR - (Gelber Phosphor):

    Herzlich-hilfsbereit-kontaktfreudig, grazil-schlank-groß, Haar meist hell/rötlich, feine Haut, „schnell gewachsen“ intelligent (vor allem Mathematik), leicht erschöpfbar, erholen sich aber auch leicht, Ängste (vor dem Alleinsein, Dunkelheit, Gespenster, Gewitter), bekommen leicht blaue Flecken + blutet schnell, Schmerzen sind

    stark brennend, Neigung zu Sodbrennen, Durst auf Kaltes, Erbrechen sobald Speise/Getränk im Magen (vgl. Arsenicum album), Sprechschmerzen, Heiserkeit bis Aphonie, können nicht links liegen; harter, trockener Husten wird schlimmer durch Reden/Kaltluft (u. ev. Blutstreifenauswurf).

  • Schlimmer (durch/wann): Warme Nahrung, Linksliegen, Gewitter, abends
  • Besser: Frischluft, Essen, nach dem Schlaf, kalte Nahrung
  • Zurück - nach oben

     

    Pulsatilla - Wiesenküchenschelle

    PULSATILLA - (Wiesenküchenschelle):

    “FRAUENMITTEL“, Sanft-nachgiebig-blauäugig-unentschlossen, besonders wenn krank ist: weinerlich, launisch, widersprüchlich gesellschaftssüchtig, trostbedürftig, VERDAUUNG, HORMONE (Menstruation, Wechsel), BLASE, SCHNUPFEN, vertragen nichts Fettes, milde dick-grünlichgelbe Schleimhautabsonderungen,

    Verdauungsstörung nach fettem, schwerem Essen oder EIS, wandernde, wechselhafte Beschwerden, Widersprüche: Verlangen nach frischer Luft, trotz Frösteln; kein Durst, trotz trockenem Mund.

  • Schlimmer (durch/wann): Ruhe, Wärme, fettes + schweres Essen
  • Besser: Bewegung, Frischluft, kalte Auflagen
  • Zurück - nach oben

     

    Rute - Weinraute

    RUTA - GRAVEOLENS (Weinraute):

    blass, unruhig, zerschlagen, SEHNENVERLETZUNGSMITTEL (Knochen, Beinhaut, Zahnfleisch), Verrenkung, Verstauchung, Sehnenzerrung (Tennisellbogen, dabei meist gleichzeitig Darmdysbiose! s. Seminar!, Achillodynie, Tendovaginitis, Überbein), Muskelrheuma, bei überanstrengten Augen (Computer, lesen) mit Kopfschmerzen, Augenbrennen u. Nackenverspannung, Morgendlicher Schwindel.



  • Schlimmer (durch/wann): Liegen, feuchte Kälte, Ruhe, abends, Kunstlicht, Verstopfung, Aussetzende Regel
  • Besser: Bewegung, Stuhlgang


  • Tipp: Zusätzlich zu chirurgischen Maßnahmen kann dieses Mittel mit anderen (ARNICA, SYMPHYTUM, HYPERICUM etc.) bei verschiedenen Verletzungen gegeben werden und beschleunigt mit speziellen Ernährungsmassnahmen die Heilung um durchschnittlich 50-70%!

    Zurück - nach oben

     

    Sambucus - Schwarzer Holunder

    SAMBUCUS - (schwarzer Holunder):

    Gedunsen-hitzig, SÄUGLINGSSCHNUPFEN (trockene, verstopfte Nase mit offenem Mund), Kinder schrecken aus dem Schlaf auf, plötzliche Erstickungsanfälle, Atmung schwer, keuchend, zyanotisch, Gesicht kann rot oder blass sein, kalte Hände u. Füsse (vgl. Belladonna), Heiserkeit, dick-zäher Schleim, Laryngitis, Pseudokrupp, Bronchialasthma, (bes. nach Mitternacht),

    reissend-drückende Kopfschmerzen, Beine geschwollen, taub, müde („kalter Luftstrom“), übelriechender Schweiß, rote Flecken, fröstelt beim Aufdecken, Erkältungsangst.

  • Schlimmer (durch/wann): periodisch, nach Mitternacht, nach dem Schlaf, Asthmaanfälle nach Schlaf
  • Besser: Wärme, Bewegung
  • Zurück - nach oben

     

    Silicea - Kieselsäure

    SILICEA - (Kieselsäure)

     
    Tipp: Die Einnahme von Kieselsäurepräparaten ist weitgehend überflüssig, weil diese neben Sauerstoff eines der am häufigsten vorkommenden Elemente ist und ein Zufuhrmangel kaum möglich ist. Bei entsprechenden Leiden handelt es sich daher um Aufnahme- oder Verwertungsstörungen, welche nur mit Regulationstherapie (Homöopathie, Akupunktur, Bioresonanz.) bzw. Colon Hydro, E-Fastenkur oder Symbioselenkung gebessert werden kann!

    Immer zu kalt, kalte Hände u. Füße, Rückenschwäche, unentschlossen-nachgiebig aber gewissenhaft, seelisch + körperlich nach geistiger Arbeit erschöpft (reizbar), verantwortungsscheu (Angst vor Misserfolg), haben Angst vor Spitzem (Nadeln, Messer), Kopf u. Füße kaltschweißig, „Helmkopfschmerz“ Nacken bis Augen, (vgl. Gelsemium), bei häufigen Eiterungen (Fisteln, Akne, Furunkel), Haut ist rissig-entzündlich (Nagelbett, After, Brustwarzen) Nagelwuchsstörungen (bes. weiße Punkte), Stockschnupfen (u. Geruchsverlust, trockene Krusten lösen sich blutend ab). Verstopfung („als ob Stuhl zurückgeht“, vor allem vor und nach der Regel), Schmerzen bei Stuhlgang.

  • Schlimmer (durch/wann): Druck, Impfung, Licht, Geräusch, Geruch, Kälte, Nässe, Entblößen, Zugluft, Winter, Abmagerung, morgens
  • Besser: Warmes Einhüllen, feuchte Wärme (trockenes Klima), Dampfbäder


  • Tipp: Impfungen wären eines der besten Methoden um Krankheiten vorzubeugen oder auszuheilen. Allerdings mehren sich kritische Stimmen, ob der Rückgang bestimmter Infektionskrankheiten nicht mit anderen Faktoren zusammenhängt, als mit den Impfmaßnahmen. Weiters ist noch zu erforschen ob Impfungen die genetischen Anlagen unserer Nachfahren negativ beeinflussen! Bei genetischen Vorschädigungen (Neurodermitis, Allergien, Infektanfälligkeit, Tumoren etc.) sollte bei Impfungen mit strenger Zurückhaltungen vorgegangen werden!

    Impfschäden können nur mit sehr speziellen Methoden beeinflusst werden.

    Zurück - nach oben

     

    Solidago - Goldrute

    SOLIDAGO - (Goldrute):

    HARNWEGSMITTEL (Ausscheidung bei Hautausschlägen, Allergien, Gicht, Arthritis, Darmfunktionsstörungen.), Niere, Blase, Prostata, Steinleiden, postinfektiöser Nierenschädigung, chronische Nephritis, Urin mit dunkeltrübem, dicken Bodensatz (u. Sand, Blut, Schleim), Nierendruckschmerz gegen Bauch und Blase ziehend, erschwertes Harnlassen mit scharfen

    Schmerzen, besonders in Verbindung mit Hautausschlägen (s. Seminar: Therapie der Neurodermitis und Allergien!), Drüsenschwellungen, Bronchialkatarrh, Darmkatarrh, Rheumatismus! (hier tiefere Potenzen wählen! D1-D6 oder Tee).

    Tipp: Bei allen Leiden, wo Ausscheidungsstörungen (Darm, Niere etc.) vorliegen, ist diese zu regulieren. Dies gilt besonders für Tumorleiden, Neurodermitis, Allergien wie Heuschnupfen, Autoaggressionserkrankungen, häufige Infekte, Steinleiden, Magen-Darmentzündungen, Gicht, Rheuma...

    Tipp: Cortison-Präparate haben nicht nur die teilweise bekannten Nebenwirkungen. Sie sind auch nicht imstande Krankheiten zur Ausheilung zu bringen. Zudem führen sie bei manchen Leiden (Hauterkrankungen wie Neurodermatitis und allergische Exantheme) zu einem „nach Innen schlagen der Stoffwechselvorgänge“, womit sie zu schwereren Krankheiten führen können.

    Zurück - nach oben

     

    Spongia - Meerschwamm

    SPONGIA - (Meerschwamm):

    ängstlich-benebelt- ruhelos, Bewegungs- und Sprechzwang, Heißhunger mit Gewichtsabnahme (Mb. Basedow?), KEHLKOPFBESCHWERDEN, Struma (D2/D3), Laryngitis, Herz, Reizhusten, Hyperthyreose (selten D12 geben), Lymphome HODEN (Orchitis u. Epididymitis), Fließ- u. Stockschnupfen, bellend, trockener Räusperhusten mit Heiserkeit u. Lymphschwellung, nächtliches „Asthma“ mit Herzklopfen (Schmerzen),

    Hinter- und Scheitelkopfschmerz („als wollte der Kopf zerspringen“), Herzasthma (Klappenfehler).

    Tipp: Beim Pseudokrupp (Holzsägegeräusch) zuerst ACONIT D30/D200 dann Spongia D200, später ev. Hepar sulf. geben. Zusätzlich blaue Farbe und Nackenmassage.

  • Schlimmer (durch/wann): vor Mitternacht, im Schlaf, Bettwärme, Sonne, Bewegung, kalte Winde, Zugluft
  • Besser: Meeresnähe, Höhenklima, Essen, Trinken, Aufsetzen, Öffnen des Kragens
  • Zurück - nach oben

     

    Sticta pulmonaria - Lungenmoos

    STICTA PULMONARIA - (Lungenmoos, Lungenflechte):

    nervös bis hysterisch u. schwach, heftiger Schmerz u. schwerer Druck in der Stirn u. Nasenwurzel, bessert sich, wenn die Nase läuft, bei gleichzeitig anfänglich trockenem quälendem Reizhusten (bellend, kruppartig) im Liegen, verbunden mit Schlaflosigkeit

     


  • Schlimmer (durch/wann): abends, Frühjahr, Pollen, Herbst, Nebel
  • Besser: Aufsetzen, Gehen, Husten + Räuspern
  • Zurück - nach oben

     

    Sulfur - Schwefelblüte

    SULFUR - (Schwefelblüte):

    REAKTIONSSTARRE/UNTERDRÜCKTE KRANKHEITEN! Ungepflegtes Äußeres, findet aber selbst gut auszusehen, unreine-trockene Haut, wenig Waschbedürfnis, mager trotz gutem Appetit, wollen nicht lange stehen, Ideendrang, Wanderprediger, Workaholik, gelegentliches umschlagen in Faulheit und Depression, selbstsüchtig und reizbar.

    Haut ist juckend/brennend-heiß (u. evtl. Ausschlag) Kratzen sich oft blutig, trocken, schuppend, gerötete Körperöffnungen, heiße Füße aus dem Bett oder aufdecken, unangenehmer Schweiß und Mundgeruch (heiß!), leichter Schlaf (leicht weckbar), wachen oft zwischen 2-5h früh auf! Müssen früh wegen Durchfall u. oder schmerzhafter Stuhlverstopfung aufstehen. Milchunverträglichkeit, Verlangen nach Süßem.

  • Schlimmer (durch/wann): Nasse Kälte, waschen, Unausgeschlafenheit
  • Besser: Frischluft (Bewegung), trocken-warmes Wetter, Abdecken der Füße


  • Achtung: Sulfur ist ein starkes Reaktionsmittel, kann daher Ausschläge o.ä. als „Erstreaktion“ hervorrufen!

    Tipp: Bei allen Leiden, wo Ausscheidungsstörungen (Darm, Niere etc) vorliegen, ist diese zu regulieren. Dies gilt besonders für Tumorleiden, Neurodermitis, Allergien wie Heuschnupfen, Autoaggressionserkrankungen, häufige Infekte, Steinleiden, Magen-Darmentzündungen, Gicht, Rheuma.

    Zurück - nach oben

     

    Symphytum - Beinwell

    SYMPHYTUM - (Beinwell, Beinwurz):

    blaß, feucht, schwach, KNOCHENBRÜCHE u. KALLUSBILDUNG (siehe Arnica, Hypericum, Ruta), beschleunigt die Heilung, wirkt vor allem über das den Knochen ernährende Periost (Beinhaut), Bandverletzung, Augenprellungen („Blaues Auge“: Vor allem bei heftigem Schmerz vor Hypericum und Ledum, Gesichtsverletzungen).

     

  • Schlimmer (durch/wann): Sudeck, Ödeme durch Belastung, Schwäche, schlecht heilende Wunden
  • Besser: -


  • Tipp: Über die Anwendung und Gefahren von Schmerzmitteln sowie alternativen Hausmitteln und Methoden.

    Zurück - nach oben

     

    kein Bild verfügbar

    TARTARUS EMETICUS=ANTIMONIUM TARTARICUM - (Brechweinstein):

    vgl. Ipecacuanha, siehe Cholera, Wechselfieber, ATEMWEGE, DARM, HAUT, Übelkeit, welche sich durch Erbrechen bessert, Durchfall, Erschöpfung, kalter Schweiß, Stupor u. Schläfrigkeit, Gesicht blass bis zyanotisch, viel Schleim mit starkem Schleimrasseln und dem Unvermögen des Auswurfs! Besonders bei alten Leuten und kleinen Kindern, Verlangen nach Saurem, akneiforme Exantheme, rheumatisch-gichtig (Rücken), nach Lungenentzündungen wenn gedämpfter Schall-fehlende Atemgeräusche-Kurzatmigkeit-Blässe und schläfrige Schwäche bestehen.

     
    Tipp: Falls SULFUR keine Resorption bewirkt, dann Tartarus anwenden!

  • Schlimmer (durch/wann): Bewegung
  • Besser: -


  • Tipp: HUSTEN Hustenreizstillende Mittel (Codein etc.) einzunehmen ist nicht anzuraten, da diese natürlich den Auswurf hemmen und durch Verbleib des Schleimes in der Lunge dort eine fortschreitende Infektion (Lungenentzündung, Tuberculose etc.) zumindest begünstigen können. Eine Verordnung solcher Mittel könnte als Kunstfehler interpretiert werden. Der Schleim sollte gelöst und ausgehustet werden. Hustendämpfende Mittel könnte man dann als wertvolle Unterstützung geben, wenn abgeklärt wurde, dass als Ursache für den Hustenreiz weniger der Schleim, als vielmehr ein Lungentumor oder eine rein nervöse Ursache die quälenden Beschwerden verursacht.

    Zurück - nach oben

    Genaue Informationen zu den einzelnen Therapieformen erhalten Sie unter:
    0676 / 733 67 63 oder per E-mail: andrea.wachter@me.com

    Zurück - nach oben

    Stand: 18.08.2018 - ©2003- Dr. Andrea Sarah Wachter